Democracy on Tour

Das „Democracy on tour“-Projekt wurde 2010 von den Politikstudenten Merlin Schönke und Linda Giesel initiiert und in Deutschland vorbeireitet. Ziel war es einen Raum zu schaffen, in dem Ugander miteinander „Demokratie“ diskutieren und, anhand von alltäglichen Beispielen und einer kritischen Auseinandersetzung mit ugandischer Politik und Verfassung, einen Bezug zu dem eher abstrakten Begriff Demokratie aufbauen.

In Uganda selbst wurden von Ende 2010, bis Mai 2011 interessierte ugandische Studenten der Nkumba Universität in Seminaren methodisch und inhaltlich geschult, um später in Eigenverantwortung Demokratieworkshops an weiterführenden Schulen durchführen zu können.

Diese begannen im Juni 2011 und waren für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Dafür wurden wir von den Schülern aber auch mit großer Motivation und Interesse belohnt. Fast überall stellte eine freie Gruppenarbeit, oder eine offene Diskussion für die Schüler eine neue, ungewohnte Erfahrung da, die zuerst schüchtern, aber im weiteren Verlauf stets mit großem Engagement aufgenommen wurde. Besonders die Idee in Gruppenarbeit eine eigene, imaginäre, aber demokratische Partei zu gründen und diese mit einem Programm zu versehen, stieß auf große Begeisterung und die Schüler zeigten viel Einsatz bei der Suche nach Lösungsansätzen für die politischen Probleme ihres Landes.

In den kommenden Monaten wurden insgesamt 22 Schulen, im Umkreis von Entebbe und Kampala von unseren Workshops aufgesucht und die Projektidee mit jeweils 30- 40 Schülern umgesetzt. Das Angebot war für alle Schulen natürlich umsonst und wurde mit sehr positiver Resonanz aufgenommen.

Wir hoffen mit unseren Workshops Ansätze zu einem weitergehenden Nachdenken über Demokratie in Uganda geschaffen zu haben. Auch dass die Schüler neue Lernmethoden in der Schule erfahren haben, betrachten wir als Erfolg.

Feststellbar war für uns ein riesiger Fortschritt bei den beteiligten Studenten, die immer selbstbewusster im Umgang mit den Schülern und in der Diskussion über Demokratie wurden.

Wir hoffen das Projekt bald mit neuen Workshops fortsetzen zu können und bedanken uns an dieser Stelle bei allen Beteiligten und Unterstützern des Projektes.

Mehr Bilder und Informationen zu den Workshops gibt es auf:

https://www.facebook.com/European.Information.Centre

 

Die Umsetzung des Projektes wurde gefördert von:


 

 

 

 

Norddeutsche Stiftung Umwelt und Entwicklung