Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Freiwilligenblog Juli 2013

Anfang Juli fingen wir an der Victorian Highschool mit den Proben für das German Language Festival an. Ich hatte mich dazu bereit erklärt Lorenz bei der Vorbereitung der Senior two ein bisschen unter die Arme zu greifen und so bereiteten Lorenz und ich ein kurzes Stück über das Bundesland Baden-Württemberg vor, welches die Schüler eine Woche intensiv mit uns einübten. Am 07.07., einem Sonntag, war es dann so weit. Zu unserer großen Freude gewannen unsere Schüler auch und somit bekam man natürlich eine schöne Bestätigung dafür, dass sich die Arbeit wirklich gelohnt hatte.
Neben der Vorbereitung auf das German Festival, begann ich Anfang Juli auch damit an, einige Schülerinnen der Hilgard Primary School in Netball zu trainieren.
Bei einem Freundschaftsspiel gegen eine andere Grundschule schlugen sich meine Mädchen echt gut und gewannen auch, sodass ich relativ zuversichtlich war, was die Netball-Competition anbelangte, die bevorstand.
Leider, leider wurde der Tag der Netball-Competition zu einem Tag, an dem ich mich so aufregte und voller Wut letztlich den Platz verließ. Denn man hatte alle meine Mädchen disqualifiziert auf Grund von Unstimmigkeiten in Körpergröße und Gewicht in Bezug auf die vorgegebene Norm! Ich regte mich ganz fürchterlich darüber auf, da das ganze Training umsonst gewesen war und meine Mädchen auch völlig enttäuscht waren! Ich legte mich dann noch mit den Normrichtern oder wie man sie nennen möchte an, dass man hätte die Schulen über jene Normen ja vielleicht auch mal früher informieren können und das die Norm so oder so viel zu niedrig gesetzt worden war! Auch andere Schulen hatten das gleiche Problem.
Das, was mich zusätzlich aber so in Rage versetzt hatte, war die Ignoranz und in gewisser Weise Gleichgültigkeit meiner Lehrer über diese ungerechte Disqualifizierung. Das Thema wurde dann mit einem Einfachen: “It’s ok, we can bring some other girls from school!“ abgespeist. Jedoch hatte ich diese Mädchen ja überhaupt nicht trainiert und sie hatten überhaupt keine Ahnung von Netball. Ich musste mich im Übrigen auch erst mit all den Regeln und dem Ganzem drum und dran vertraut machen, da auch für mich diese Art von Sport neu war. Ich hatte wirklich viel Arbeit und zusätzliche Zeit in die Vorbereitung der Mädchen für die Netball-Competition investiert und dann war letztlich alles umsonst gewesen!

Ansonsten neigt sich die Zeit des Unterrichtens ja auch dem Ende zu. Ich schrieb jetzt in den letzten Stunden mit meinen Deutsch-Schülern noch ein Exam. Ansonsten wollte ich die letzte Zeit mit den Kindern lieber für kleine Spiele auf Deutsch verwenden. Gerade kürzlich brachte ich beispielsweise Früchte für die ganze P5 der Early Learning mit und wir spielten ein Ratespiel, bei dem man die Früchte bei verbundenen Augen erschmecken musste und dann auch auf deutsch mit richtigem Artikel zu benennen hatte. In meiner letzten Stunde mit meiner P2 ließ ich ihnen eine Geschichte vor, zu der sie ein Bild zeichnen sollten. Das hat ihnen total gefallen.

Gefühlstechnisch ist es ein Chaos! Dass es tatsächlich nur noch 40 Tage sein sollen, bis wir nach Deutschland zurückkehren sollen, beängstigt mich. Auf einmal geht alles so schnell und ich kann nicht fassen, dass ein Jahr tatsächlich schon sehr bald vorbei sein soll. Ich werde dementsprechend versuchen die letzte Zeit noch so gut wie möglich zu genießen. Reisen werde ich wohl nicht mehr. Lieber die Zeit noch in Entebbe nutzen.

 

von Marleen

Freiwilligenblog Mai 2013

Ugandischer Mai…

Mit viel Abwechslung ging der Mai zu Ende – viel zu schnell.
Alles begann sehr hektisch und arbeitsintensiv mit den Vorbereitungen für ein Benefizkonzert in Deutschland. Ich wurde von Jakob angefragt, ob es möglich wäre für die Veranstaltung zwei kleine Clips über die Victorian High – und die Children Welfare School zu drehen. Also zückte ich die Kamera und ging auf Bilderjagt. Darauf folgte das Zusammenschneiden und Einfügen von Informationen, wobei ich tatkräftig von Valentin unterstützt wurde. Es ist nicht einfach ohne eigenen Laptop an einem Projekt zu arbeiten, bei dem man definitiv einen Computer braucht. Nach ein paar Tagen harter Arbeit waren beide Filme fertig.
Ich werde sie sehr bald hochladen, wenn ich Zeit und schnelles Internet finde, damit ihr euch ein Bild machen könnt.
Anschließend ging es ans Gestalten einiger Flyer; ebenfalls für das Konzert. Wenige Tage vorher konnte ich alles fertigstellen.
All die Arbeit hatte sich gelohnt. Viele Leute bekamen großes Interesse in die Schulen und unsere Projekte. So großes Interesse, dass mehr als 2000€ gespendet wurden. Das Geld wurde geteilt und auf beide Schulen verteilt. Die Victorian High School bekam endlich das lang ersehnte Wasserrinnen- und Tanksystem. Der Children Welfare School wurden die umgerechnet ca. 3.000.000UGS zur freien Verfügung gestellt. Höchstwahrscheinlich wird damit ein neues Haus gebaut, um mehr Schülern eine Unterkunft bieten zu können.
Die Ferien in Uganda waren schon längst angebrochen und so ging es mit Albert, Jakob, Lorenz, Rebekka, Robin und Saskia auf Reise um den Norden Ugandas zu erkunden. Es waren schöne Tage mit den anderen Volontären. Direkt im Anschluss bekam ich Besuch aus Deutschland. Meine Mama und Anne kamen den weiten Weg nach Uganda. Es waren wertvolle und interessante Tage mit den Beiden. Wir genossen tolle Tage in der Nähe von Fort Portal und Umgebung.
Meine Schule sollte am 27.05 wieder beginnen, doch überraschenderweise fand ich sie abgeschlossen, leer und verlassen vor. Da ich keine Informationen bekommen habe, gehe ich einfach davon aus, dass sie kommende Woche beginnen wird. Ein genialer Zufall, denn nun habe ich genügend Zeit mich um das Newspaper der VHS zu kümmern und einige andere kleine Angelegenheiten fertig zu stellen.
Voller Vorfreude und Tatendrang schaue ich dem Juni entgegen.
Wenige Monate trennen mich noch von Deutschland. Man kann den Abschied schon fühlen. Mit jedem Tag wird mein Herz etwas schwerer – dieses geniale Jahr wird zu Ende gehen. Ich werde gewachsen und reifer vielen wertvollen und wichtigen Erfahrungen nach Hause zurückkehren. Grund mehr, die letzten Monate auszukosten und jede Minute zu genießen.

 

von Elias

Freiwilligenblog April 2013

Der April begann mit der erfreulichen Überraschung, dass wir endlich Strom an der Hilgard Primary School hatten. Eigentlich war zu erwarten, dass es sich noch etwas hinzuziehen würde, aber dann war der Strom glücklicher Weise erstaunlich schnell da. Dies ist sehr positiv für Albert und mich, da es den Computerunterricht um einiges erleichtert. Zuvor waren wir immer gezwungen gewesen zum Haus unserer Headtecherin zu gehen mit den Schülern, um dann in ihrem Wohnzimmer die Computerstunden abzuhalten.
Nun können wir das ganz einfach an der Schule in zu mindest einem Raum machen und jeder Schüler hat auch genügend Platz zum arbeiten. Wenn wir nun statt nur drei Computern fünf oder sechs hätten, wäre der Computerunterricht auch noch richtig effektiv!
Ein weiteres Projekt an der Hilgard Primary School war in diesem Monat das Streichen der Klassenräume von P4 bis P7. Als ich eines Morgens sah, dass man einen Raum gestrichen hatte, erfragte ich bei meiner Schulleiterin, was mit den restlichen Räumen sei und als sie meinte, dass sie für die restlichen Räume kein Geld hätte, bot ich ihr an mittels meines Materialgeldes und einiger Unterstützung aus Deutschland die Kosten für die restlichen Räume zu übernehmen.
In den jetzt beginnenden Ferien werden die Räume fertig gestellt.

Im April mussten wir eine Menge Leute verabschieden, die lange Zeit im Malayaka House verbracht hatten und mit denen ich persönlich auch immer viel Zeit verbracht habe. Seither ist es etwas ruhiger im Malayaka House geworden, aber neue Volontäre werden auch bald wieder erwartet. Das ändert natürlich wenig daran, dass die Kinder trotzdem beschäftigt werden wollen und so gibt es auch noch immer genauso viel Beschäftigung hier.

Jetzt wo schon Anfang Mai ist, wird mir bewusst wie sehr die Zeit rast! Und ganz im Unterschied zum Anfang meines Aufenthalts hier in Uganda, möchte ich gar nicht mehr zurück! Ich genieße das Leben hier sehr und möchte nicht, dass es in 4 Monaten nun doch schon wieder vorbei ist..

 

von Marleen

Freiwilligenblog März 2013

Nun ist Halbzeit vorbei, Endspurt zu sagen ist zwar nicht angebracht aber nichts destotrotz schreitet die Zeit vorbei. Ich kann auch fast sagen, dass mir das Zeit vorbeigehen am meisten zusetzt. Das liegt nicht unbedingt daran, dass ich unglücklich darüber bin, nach Deutschland zu gehen, es liegt daran dass mir nur noch ein halbes Jahr in Uganda bleibt. Viele Projekte fangen an zu laufen, allerdings hätte ich viel mehr Lust ein Teil der Vic High Band zu werden, als jetzt schon aufzupassen, dass sie später auch selbstständig werden, ich würde das neue Sportfeld gerne länger als nur ein Term genießen können und ich würde gerne das Gemüse ernten, was wir in den nächsten Tagen sehen werden. Auch wenn Uganda verlassen nicht heißt, Uganda zu vergessen, Uganda hinter sich zu lassen nagt das schon ein bisschen an mir und lässt die 6 Monate einerseits sehr kurz aber dann auch irgendwie lang erscheinen.

Ganz sicher bin ich mir aber, dass das ein sehr gesunder Prozess ist, immerhin genieße ich die Zeit hier trotzdem und habe Vorfreude, in Deutschland meine Wohnung für länger als 6 Monate einzurichten.

Gerade in den letzten Tagen habe ich viel überlegt, wieso die Arbeit plötzlich überall so gut läuft. Sicherlich hat das auch mit einem Lernprozess bei mir zu tun, der offensichtlich schon ein paar Früchte schlägt aber natürlich brauchen soziale Projekte einfach ihre Zeit sich zu entwickeln. Ich lerne immer mehr Namen von Schülern an meiner Schule, Schüler lernen mich in meiner antiautoritären Art zu respektieren und merken, dass Sportstunden besser laufen und mehr Spaß machen, wenn sie organisiert ablaufen und sie gewinnen Vertrauen zu mir, was gerade bei Musik sehr wichtig ist. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach einem halben Jahr immer noch sagen muss: Jetzt fängt alles an so richtig zu laufen, vielleicht sage ich das auch noch ein drei Monaten, aber so verwerflich und schlimm ist das nicht. Wichtig ist ja nunmal, das Dinge sich entwickeln und dafür ihre Zeit haben.

Zukunftsträchtigkeit meiner Arbeit stelle ich nicht bei allen aber bei den meisten Projekten als sehr wichtig fest. Vor allem dem Computerunterricht muss eine Zukunft ohne Voluntäre ermöglicht werden, weil die Voluntärsarbeit an der Queens leider nicht gesichert ist. Ich gebe den Lehrern Samstags Unterricht, auf einem Managementmeeting werden wir diskutieren, ob ein richtiger, zusätzlicher Computerlehrer von Nöten sein wird. Die Queens baut auch gerade einen neuen Raum, sodass ein Raum in Zukunft nur für Computer und Drucker zur Verfügung stehen wird.
Dass der Sportunterricht weitergeführt wird erhoffe ich mir stark, dass können wir wohl nur erreichen, indem wir den Lehrern zeigen, wie wichtig und unterstützenswert PE ist. Das neue Feld und für die Kinder erfüllende Stunden sind deshalb die beste Maßnahme.
An der Vic High habe ich im Bandleben Solostruktur eingeführt. Einzelne Schüler sind für einzelne Songs verantwortlich indem sie Solostrophen übernehmen. Einerseits wächst die Motivation dadurch enorm, wir arbeiten weit schneller und die Eigenverantwortlichkeit nimmt zu. Ich hoffe dass ich dadurch in Schülern eine noch stärkere Identifikation mit der Band fördere.
Den Garten habe ich vorbereitet, mache jetzt aber nichts mehr sondern warte darauf, dass von den Schülern Initiative kommt. Dass habe ich den Verantwortlichen, Ramadan und Okoth, auch schon gesagt. Neulich hat Ramadan auch eine Gewaltaktion gestartet, ich wollte ihm die Tage nochmal unter die Schultern greifen und dann hoffen, dass die Arbeit weiter gemacht wird.
Meinem Geigenunterricht, der Chorarbeit bei Waamokisa und dem Klarinettenunterricht bei Huyslinci Zukunft zu geben ist sehr schwer, allerdings trägt die Arbeit auch Früchte, wenn das Projekt nicht weitergeführt wird.

 

von Jakob

Freiwilligenblog Februar 2013

Die Schule hat wieder angefangen und alle haben sich im Laufe des Februars wieder intensiv mit der eigenen Einrichtung befasst und seine eigenen Projekte angetrieben.

Der Februar, war außerdem der Monat, der großen Besuche. Viele von uns, erwarteten Familie, Partner oder Freunde. Jeder von uns hat es wohl genossen, die Lieben aus der Heimat in Entebbe und, durch kleinere Reisen auch in Teilen von Uganda, rumzuführen. Das Feedback unserer Besucher war durchweg positiv ein weiterer Beweis, dass sich eine Reise in die „Perle Afrikas“ lohnt.

 

Elias (Welfare School):

Der Beginn meiner Schule hielt einige Ueberraschungen fuer mich bereit. So erschienen in der ersten Woche nur eine Hand voll Kinder. Auch in den folgenden Tagen kamen nur wenige Schueler hinzu und meine Klasse bestand nun statt 12 aus nur 4 Kindern. 4 taubstummen Kindern. Also lernte ich schnell einige Gebaerden, die Zahlen, Buchstaben und einige oft benutzte Dinge. Es ist eine erstaunliche Erfahrung ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen, etwas beibringen zu koennen. Es ist ein sehr leiser Unterricht, der mir jeden Tag aufs Neue unglaublich Freude bereitet.

 

Lene (Hilgard Nursery and Primary School):

Der Februar war für mich der Monat der Besuche. Das Malayaka House freute sich einmal wieder über den Besuch von Walther Pietsch, der auch Ansprechpartner für alle deutschen Volontäre ist, die gerne im Malayaka House arbeiten würden. Neben Walther waren auch meine Elternzu Gast in Uganda.
Eine spannende Zeit für mich und meine Eltern. Ich führte sie in Entebbe herum, lies sie an meinem Unterricht teil haben, reiste etwas mit ihnen und zeigte ihnen im Allgemeinen wie so mein Leben hier in Entebbe ist. Ein schöner Monat, der mal so ganz anders als Vorherige.

 

Henrike (EWAD):

Die anderen 9 Voluntäre starteten im Februar wieder voll durch, denn das neue Schuljahr hat angefangen. Für mich hieß es allerdings mitte Februar endlich mal 10 Tage Urlaub, ich erwartete nämlich Besuch aus Deutschland. Meine Mutter und meine Tante waren auf dem Weg nach Uganda. Wir hatten eine tolle Zeit, und auch ich war zum ersten Mal außerhalb von Entebbe zum Spaß unterwegs, und nicht immer nur zum arbeiten. Aufgrund der kurzen Zeit, die sie hier blieben konnten wir natürlich nicht die große Safari antreten, sondern erkundschafteten alle schönen Ecken von Entebbe und Kampala. Als ich an meinem ersten Arbeitstag wieder zurück ins Büro kam, hieß es auch gleich „Sachen packen, ab nach Busia!“ Und damit war ich mal wieder unterwegs zu unserem Goldminen Projekt im Osten Ugandas. Dort angekommen hatten wir erstmal Schwierigkeiten ein Hotelzimmer zu bekommen, die Präsidentschaftswahlen in Kenia standen bevor und viele Kenianer hatten es nach den Unruhen im Zuge der Wahlen 2007 vorgezogen diesmal direkt einen kleinen Kurzurlaub anzutreten. Wir sind nun nach diesem Fieldtrip endlich fertig mit unseren Nachforschungen zu den Lebensumständen der Minenarbeiter, jetzt können die Trainings losgehen. Ich bin gespannt !

 

Lena (Queens Nursery and Primary School):

Im Febraur ging die Schule endlich wieder los. Mit neuen Stundenpläne gewappnet, konnten Jakob und ich uns nun auf einen besseren Sportunterricht freuen, da wir die Schüler von nun an einzelnd und getrennt unterrichten. Wir haben also die Klassen untereinander aufgeteilt und ich freu mich nun mit P.2, P.4 und P.6 arbeiten zu können. Auch der Kunstunterricht findet diesen Term wieder seinen Platz. Ich plane diesen Term ein kleines Federmäppchen zu nähen, mit 40 Kindern eine kleine Herausforderung, die ich gerne annehme.

 

Freiwilligenblog Januar 2013

Der Januar fing, für uns Frewillige, erst mal mit ein paar Tagen Urlaub, auf der Insel Bugala, die größte der Ssese Insel Gruppe, an. Mit der Fähre vom Festland in Entebbe, Richtung Süden, liegt die Insel im Distrikt Kalangala fast bilderbuchartig dar.

Da wir im Dezember unser Bestes gegeben haben, konnten wir ein bisschen Ruhe und Abgeschiedenheit gebrauchen und vertrieben uns die Zeit mit lesen, wandern, schlafen oder einer Boda-Boda* tour über die Insel.

Mit frisch getankten Kräften, gings nach 4 Tagen aber auch schon zurück, um am Garten der Victorian-High School zu arbeiten, in dem jetzt nach Lorenz Anleitungen, ein Hochbeet gebaut wurde, in dem nun schon die Bohnen und Kürbisse blühen. Die Motivation der Schüler, sich um den Garten auch wirklich zu kümmern, hält sich zurzeit noch in Grenzen aber wir sind guter Dinge, dass dies nur eine Frage der Zeit ist.

Die wahrscheinlich erfreulichste Nachricht ist, dass nun auch endlich das Büro, für unsere Schulleiter Robert und Mariam bezugsfertig ist. Besonders Lorenz und Albert arbeiteten, während der Ferien, unermüdlich am zukünftigen Büro, welches vorher als Fahrradabstellplatz der Schüler diente. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und wir können stolz auf die Fortschritte in die richtige Richtung sein. Anbei möchten wir uns natürlich nochmal bei der St.Marks Church bedanken, die uns all die Jahre einen Büroraum zur Verfügung gestellt haben.

Ganz nach dem Motto: „Aus alt mach neu“, hat nun auch unsere Cafeteria einen neuen Anstrich erhalten und macht nun als Treffpunkt von Lehrern, Schülern und Freiwilligen einen noch besseren Eindruck.

Ende Januar bereiteten sich die meisten wieder auf ihre baldige Rückkehr in den Lehreralltag vor. Wir sind gespannt, was uns die nächsten Wochen erwartet.

 

Freiwilligenblog Dezember 2012

Der Dezember war für alle ein abwechslungsreicher und gelungener Monat. Weihnachten und Neujahr, für die meisten von uns, dass erste mal weit weg von Familie und Freunden verbracht, hat uns alle um eine Erfahrung reicher gemacht und hat uns soweit sehr gut gefallen. Die Victorian High erstrahlt nun auch endlich in neuem Glanze und die Bewohner dürfen sich über ein schönes Knalloranges Gebäude gegenüber ihres Central Market freuen. Wir wünschen allen ein Frohes Neues Jahr, vielleicht dieses Jahr mal ein Urlaub in Uganda?

Schule_2013

Elias (Welfare Primary School):

Ferien in Uganda. Die Children Welfare School war überraschenderweiße leer. Also beteiligte ich mich an verschiedenen anderen Projekten: der Ferienwoche an der Early Learning School, Bauprojekte an der VHS und anderen kleineren Dingen. Ebenso nutzte ich die Ferien, um Uganda besser kennenzulernen. Ich reiste mit anderen Freiwilligen und beteiligte mich für eine Woche am Masakaprojekt.
Ich freue mich sehr auf dem kommenden Term.

Lorenz (Victorian High School):

Vor allem Bauarbeiten an Schule und Umgebung standen in den zurückliegenden Wochen an. Das Office der Schule nimmt langsam Gestalt an und auch im Garten sieht man schon die Bohnen sprießen. Da jetzt nur noch 2 Wochen Schulferien verbleiben, müssen wir uns sputen, dass wir fertig werden bis die Schüler wieder kommen. Außer Geld- und Zeitmangel gibt es keine Einschränkungen bezüglich meiner Arbeiten.

Saskia (Victorian High School):

Im letzten Monat hatten wir Ferien und haben dafür Feriencamps und zwei Sporttuniere angeboten. Unsere “German Week” in der Victorian High School lief sehr gut und hat Spaß gemacht. Dabei stand statt der deutschen Sprache dieses mal vor allem die deutsche Kultur und dasLeben in Deutschland im Vordergrund. Nun sind wir frisch erholt und bereit für den neuen Term. Erste Deutschstunden beginnen auch jetzt
schon wieder.

Jakob (Queens Primary School):

Dezember war ein sehr vielfältiger Monat. Anfangs noch in meine reguläre Arbeit eingebunden, Unterrichtsassistenz und Musikproben, haben wir am Anfang der Ferien angefangen, Projekte neu zu starten. Mit ein paar Bandmitgliedern werde ich nächstes Jahr einen neuen Kern aufbauen, den Schulgarten haben wir größtenteils umgebuddelt und geebnet und mit einem Hochbeet als Begrenzung versehen, die Laptopspenden für Computerunterricht an der Queens habe ich angefangen zu richten und in Wamukisa wollen wir mit dem Chor ein paar Aufnahmen machen.

Marleen (Hilgard Primary School):

Die letzten Monate waren einfach nur toll. Trotz dessen, dass Ferien sind, gibt es eine Menge zu tun. Das
Feriencamp, welches wir Anfang Dezember für die Kinder der Early Learning veranstaltet haben, hat sowohl den Kindern als auch den Volontären viel Freunde bereitet. Ein weiteres Projekt an der Early Learing war und ist auch noch immer, die Klassenräume der Schule zu verschönern. Mittels Farben und der Hilfe der Kinder haben wir schon die meisten Klassenräume richtig auf Vordermann gebracht!

Albert ( Hilgard Primary School):

Die Ferien konnte ich dazu nutzen, der Hilgard Primary School Anschluss an das Stromnetz zu verschaffen. Neben vielein anderen Vorteilen ist es mir jetzt auch möglich, den Computerunterricht in der Schule geben, sodass viel Zeit gespart wird. Auch ist es mir gelungen, Computerspenden aus Deutschland zu organisieren.

Lena (Queens Primary School):

Ein schöner und arbeitsaufwendiger Monat liegt hinter mir. Da es an der Queens in den Ferien eher ruhig zuging und vor Ort nicht so viel zutun war, konnte ich die Zeit nutzen, um mich auf den nächsten Term vorzubereiten und mir zu überlegen, was ich mit den Kindern schaffen und erarbeiten möchte. In Kunst werden ich hoffentlich dadurch sehr schöne Ergbenisse erzielen.

Freiwilligenblog November 2012

Auch der November ist schon vorbei und wir alle merken, wie schnell sich die Zeiger, seit unserer Ankunft drehen.Die großen Ferien haben angefangen und starteten mit einem einwöchigen Feriencamp, dass wir Voluntäre für einige Kinder durchführten und welches mit Begeisterung aufgenommen wurde. Unter anderem bastelten wir Weihnachtssterne und verglichen deutsche und ugandische Weihnachtskultur, was nicht nur für die Schüler interessant war.Die ersten Wochenendreisen durch die ugandische Natur wurden von uns auch schon unternommen und wir sind alle restlos begeistert, was unsere neue Heimat für eine atemberaubende Landschaft zu bieten hat.Anfangs des Monats konnten wir uns über die Ankunft unserer Kurzpraktikatin Julia freuen, die ab jetzt 5 Monate im Malayaka House arbeiten wird und auch Theresa hat letzte Woche ihren Weg nach Entebbe gefunden. An dieser Stelle Herzlich Willkommen. Wir sind angekommen in Entebbe und wollen so schnell auch nicht wieder weg. Hier noch einmal Neuigkeiten von einigen von uns.

Henrike Tullius (EWAD):November war nicht mein Monat. Aufgrund eines Unfalles konnte ich nur wenig bis nicht arbeiten. Also in diesem Fall nichts neues im Süden.

Elias Domsch (Welfare School): Die Children Welfare School nimmt mich immer noch voll in Anspruch. Wirhatten einen sehr turbulenten Monat, weil es einige größereVeränderungen im Office gab und deswegen viele Dinge auf denSchreibtischen der Lehrer landeten. Was für mich bedeutete, dass ichUnterrichtsmäßig oft einspringen musste. Ungeachtet dessen, genießeich die Arbeit an meiner Schule sehr.Ein weiterer Meilenstein, war die Fertigstellung des Jahrbuches, wassehr viel Zeit, Geduld und Mühen gekostet hat. Alles in allem aber einsehr guter Monat.

HolidayCamp
Marleen Werner (Hilgard Primary and Nursery School):Ich bin endlich angekommen. Ich fühle mich nun wohl in meiner Umgebung und zudem willkommen an meinen Einrichtungen, an denen ich meine Tage verbringe.Zum Abschluss des Schulterms habe ich mit einigen Schülern der Hilgard Primary School einen deutschen Song eingeübt, den sie dann vor ihren Eltern performt haben. Die Vorstellung war ist gut gelungen und zudem hat es riesen Spaß mit den Kids gemacht!Kürzlich besuchte ich Jinja, mit vier anderen Volontären, um dort Bungee zu springen. Ein unglaubliches Erlebnis, was ich immer im Kopf behalten werde!


Lena Kuske (Queens Primary and Nursery School):Die Tage in Entebbe werden immer routinierter und schöner. Die Arbeit an der Queens macht auch immer noch Spaß, war diesen Monat aber auch nicht so einfach, wie man es doch gerne hätte. Grade an Regentagen fielen oft Sportstunden aus und Pläne wurden umgeworfen. Auch etwas, was uns nur lernen lässt immer einen Plan B auf Tasche haben zu haben und nicht aufzugeben, wenn mal etwas nicht nach eigener Vorstellung läuft. In den Ferien hoffe ich mich mit dem Schulgarten, der Queens beschäftigen zu können.

 

Lorenz:

Der vergangene Monat an der German Secondary School wurde fast komplett von den, mittlerweile zurückliegenden, Prüfungen bestimmt. Im Unterricht gaben wir stichpunktartige Hilfestellungen für einzelne Schüler. Außerdem habe ich mich, weil die anstehenden Bauarbeiten erstmal von einheimischen Bauarbeitern gemacht werden müssen, ein bisschen bei Jakobs Gartenprojekt eingeklinkt. Da der Volleyball-Hype immernoch anhält, ist es schwierig, das Fußballtraining, wie es geplant war, durchzuführen, aber Stück für Stück wird es besser.

 

Jakob:

An der Queens sind die letzten Stunden mit den Kindern sehr schoen ausgeklungen und musikalisch konnte ich bei der Graduation viel mitmachen. Die Band an der GSSU hat mich zeitweise sehr begeistert, bei unserem ersten Auftritt waren leider nur 4 Schueler da. Ich werde in Zukunft mehr kleine Vorsingen an der Schule organisieren. Dank vieler fleissiger Voluntaere und Schueler haben wir den Garten fast komplett umgegraben, mit Lorenz Wissen werden dann Hochbeete gemauert. In Waamokisa faengt eine sehr schoene Zeit an, die Maedchen sind unglaublich fit beim Singen.

 

Mitgliederversammlung am 24. November 2012

Der Schulverein Uganda e.V. läd herzlich alle Vereinsmitglieder zur Mitgliederversammlung in unserem neuen UGANDA-LADEN um

 

19.00 Uhr

in der

Schornsteinfegergasse 12

14482 Babelsberg ein.

 

Neben dem Tätigkeitsbericht 2011 wird das neue Kozept des UGANDA-LADENs vorgestellt und über zukünftige Planungen beraten.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 


Herzlich Willkommen!

Unser gemeinnützige Schulverein Uganda e.V. betreibt seit 2012 einen kleinen Buchladen in der Schornsteinfegergasse in Babelsberg. Hier können ausgelesene Bücher, eingestaubte CDs und DVDs gespendet werden, die wir für einen bis zwei Euro weiter verkaufen. Mit dem Erlös unterstützen wir die von uns gegründete Victorian High School Entebbe in Uganda, sowie andere Bildungsprojekte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Uganda Laden

Schornsteinfegergasse 12 in Babelsberg

Öffnungszeiten:

Jeden Samstag 9.00 – 13.00 Uhr

 

 

Bücher-, CD- und DVD-Spenden gesucht

Wer seine Bücherregale einmal aussortieren möchte oder sich von seinen alten DVDs oder CDs trennen mag, der kann samstags seine Spenden im Laden vorbeibringen, oder wochentags nach vorheriger Absprache. 0331-86721761

 

Hierüber können Sie uns unterstützen, auch ohne Geld auszugeben:


 

 

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