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Glühweinverkauf am 1. & 2. Adventswochenende

Auch in diesem Jahr öffnet der UGANDA-LADEN parallel zum Böhmischen Weihnachtsmarkt in Babelsberg seine Pforten und bietet heißen Glühwein für 1,50 € an. Der Erlös kommt wie in jedem Jahr unseren Bildungspartnern in Uganda zugute. Wir freuen uns auf zwei schöne Wochenenden mit euch!

Erweiterte Öffnungszeiten

Seit September diesen Jahres versuchen ehrenamtliche Mitarbeiter den UGANDA-LADEN auch innerhalb der Woche zu öffnen. Hierzu konnten freiwillige Helfer aus Babelsberg gefunden werden, die unseren Kunden ermöglichen, auch innerhalb der Woche nach Büchern, CDs, Schallplatten und DVDs zu stöbern.

“Letzter Glühwein vor Berlin”

Am 25.11. öffnet der Böhmische Weihnachtsmarkt wieder seine Pforten. Und da der Weg dahin an unserem kleinen Uganda-Laden vorbei führt, öffnen wir diesen das gesamte Wochenende über, um den Weg der Pilger zum Markt mit Glühwein zu versüßen.
Da sich unser Laden zu dieser Jahreszeit zu einem festen Anlaufpunkt entwickelt hat, sorgen wir in diesem Jahr auch für Unterhaltung:

Freitag, 25.11. Kuddel liest aus “Chaosplanet Uganda”
Samstag, 26.11. Thomas Frick liest aus seinem Afrika-Reisebuch

Wir öffnen den Landen jeweils am Morgen und schließen erst, wenn der Letzte geht.

Thomas Frick im Uganda-Laden

Vor 14 Leuten las Thomas Frick am Donnerstagabend aus seinem neuen Buch “Abgespaced”. Nach einer Horror-Kurzgeschichte unterhielt Frick die Zuhörer humorvoll mit einer Erzählung über Gottes Experiment “Menschheit” und dessen Kollaps. Die Zugabe durfte nicht fehlen und so kramte der als Regisseur bekannt gewordene Autor sein neustes, noch unveröffentlichtes Werk hervor. Es erzählte von Juri Gagarins Begegnung während seiner Reise in den Kosmos – ein Geheimnis, welches er nur seinem Wegbegleiter und Freund kurz nach der Landung der Raumkapsel anvertraute.

Autor und Gäste sprachen von einem gelungenem Abend und wünschen sich eine baldige Fortsetzung.

 

13.10.2016, 19 Uhr Lesung im Uganda-Laden

Am 13.10.2016 lädt der Schulverein zur Lesung von Thomas Frick.

Im Uganda-Laden liest der Regisseur und Autor ab 19 Uhr aus seinen neuen Kurzgeschichten.

Der Eintritt ist frei. Wir lassen einen Hut für den Autor rum gehen.

Getränke sind zum selbstkostenpreis vorhanden.

 

 

Zu Thomas Frick:

Thomas Frick wurde 1962 in Rostock geboren und lebt heute in Potsdam-Babelsberg. Er begann in den 1980er Jahren in seiner Heimatstadt Greifswald als Karikaturist, Liedermacher und Schmalfilmer, organisierte Underground-Filmfestivals und einen Super 8-Filmzirkel. Von 1988 bis 1996 studierte er Film- und Fernsehregie an der HFF „Konrad Wolf“ und drehte mehrere preisgekrönte Dokumentar- und Kurzfilme, wie „10 Tage im Oktober“ und „Varieté“. Seinen Diplomfilm „Der unbekannte Deserteur“ realisierte er 1994 als Co-Produktion mit der U.C.L.A in Los Angeles. 1998 gründete er die Thomas Frick Filmproduktion. Er inszenierte mehrere Theaterstücke und den Kinofilm „Detective Lovelorn und die Rache des Pharao“, arbeitete als Regisseur und Autor beim Fernsehen. Außerdem als Musikclip- und Werbefilmer, und ermöglichte sich so die Arbeit an eigenen Kurzfilmen, sowie sein umfangreiches Engagement in weltweiten Nachhaltigkeits- und Jugendprojekten. Frick unterrichtet außerdem Drehbuch, Werbedramaturgie und Regie an verschiedenen Orten und Institutionen im In- und Ausland.

Schulverein spendet im Jahr 2016 mehr als 2.100€ ans Malayaka-Haus

Durch die Einnahmen des Uganda-Ladens konnten 2016 bereits 2.170€ an das “Malayaka-Haus” in Entebbe gesendet werden. Mit den Spenden werden vor Ort Projekte, wie die eigene kleine Bäckerei, Schneiderei und Käserei voran gebracht, welche von den Waisenkindern geleitet werden. Aber auch die Einrichtung wird durch die eingehenden Spenden in Stand gehalten.

Schulverein unterstützt 2016 das Malayaka-House in Uganda

Im Dezember 2015 beschloss die Mitgliederversammlung das Projekt eines ehemaligen Praktikanten des Schulvereins finanziell zu unterstützen. Walther Pietsch engagierte sich nach seinem Praktikum intensiv für das Kinderwaisenheim in Entebbe und gründete 2013 den Verein “Malayaka Haus & Freunde e.V.”, über den Spenden akquiriert werden, um neue Projekte vor Ort ins Leben zu rufen.

“Weiterführende Schule nur dank Paten”

Storkow (MOZ) Chaos auf den Straßen von Kampala, ständige Einbrüche, das Eröffnen eines Kontos ein Abenteuer, ebenso der Ersatz eines plattgefahrenen Reifens. Humorvoll schildert der Potsdamer Marcel Horning in seinem Tagebuch 2008 die Erlebnisse und Eindrücke der ersten Monate des deutschen Schulprojektes Uganda, die er auch in dem Buch “Chaosplanet Uganda” niedergeschrieben hat.

 

Dafür aber sind die Menschen dort “stolz, aufgeschlossen und freundlich”. Das wiederum hat Ruth Germershausen aus Philadelphia erlebt. Die ehemalige Lehrerin, die sowohl Marcel Horning als auch Anke Dreier-Horning in Storkow zum Abitur geführt hatte, war bereits dreimal in Uganda. Sie besuchte dort ihre zwei Patenkinder Esther und Salomo, die zu den ersten Schülern der unter der Leitung von Anke Dreier-Horning und Marcel Horning durch den Schulverein Uganda e. V. aufgebauten Victoria High School gehörten.

Zu einer Informationsveranstaltung “Uganda in Storkow”, die von den beiden durchgeführt wurde, kamen am Freitagabend auf die Burg rund fünfzig Besucher, vor allem die Patenklasse des Projekts, die das Schulgeld für eine Schülerin sammelt, sowie andere Paten und Unterstützer. Es ging zum einen um die “Begegnung mit dem Fremden”, zum anderen um einen Bericht über den heutigen Stand des Schulprojektes.

Ihre Erlebnisse bei der Begegnung mit dem Fremden trugen Marcel Horning und Ruth Germershausen als Deutsche in Uganda sowie Isaac Kanyoro, der seit vier Monaten einen Freiwilligendienst in Deutschland absolviert, als Ungandaer in Deutschland vor. Es waren lustige, inspirierende Geschichtchen, aber auch frustrierende, verstörende und Kopfschütteln hervorrufende. Auch Isaac Kanyoro brachte seine Zuhörer zum Schmunzeln, als er freimütig seine Erfahrungen mit der eigenen Unpünktlichkeit zum Besten gab, die in Deutschland gar nicht so gut ankam. Ruth Germershausen wiederum, die während ihrer Aufenthalte in Uganda auch Schulen und ein Waisenhaus besuchte, brachte ihre Erschütterung über ihre Eindrücke in dem Waisenhaus zum Ausdruck, in dem viele Kinder unter schweren Krankheiten leiden.

Anke Dreier-Horning und Marcel Horning hatten als Studenten Uganda besucht und festgestellt, dass es viele Grundschulen, aber nur wenige weiterführende Schulen in Uganda gibt. Der Hauptgrund für viele Familien, ihre Kinder nicht in eine weiterführende Schule zu schicken, sei das hohe Schulgeld. Der ursprüngliche Plan, kein Schulgeld zu erheben, sei allerdings nicht zu realisieren gewesen. Dafür komme es darauf an, Paten zu finden, die helfen, das Schulgeld für ihre Patenkinder zu finanzieren. Von nur einem reichlichen Dutzend Schülern am Anfang hat sich der Besuch auf 120 Schüler erweitert. Jährlich werden davon 15 als Patenkinder betreut, und neun Patenkinder konnten bereits zum Abitur geführt werden.

Der 2006 mit Sitz in Potsdam gegründete Verein, der unter anderem mit dem Verkauf von gespendeten Büchern in einem Vereinsladen Geld sammelt, hat sich auch für 2015 wichtige Aufgaben gestellt. Es gilt den Deutschunterricht zu stabilisieren, die Lehrerbezahlung abzusichern, ein Internat zu bauen und das Patenschaftsprogramm zu erweitern. Weitere Unterstützer werden also dringend gebraucht.

Infos: www.uganda-laden.de; schulverein.uganda@gmail.com

 

Quelle: MOZ vom 23.03.2015

Jahresrückblick

Liebe Mitglieder und Freunde des Schulvereins Uganda e.V.,

auch wir wünschen euch ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

 

2014

Wir blicken auf ein durchwachsenes Jahr für die Viktorian High School Entebbe (VHSE) zurück, was jedoch entscheidend die Weichen für die Etablierung der Schule in Entebbe stellte.  Wie bereits im letzten Rundschreiben erwähnt, haben die Kosten der Schulregistrierung ein großes finanzielles Loch in die Schulkasse geschlagen, welches 2014 nicht gestopft werden konnte. Dies spiegelte sich unmittelbar in der Unterrichtsqualität wider und konnte bisher nur teilweise mit Einnahmen aus dem Uganda-Laden gestopft werden.

Dafür ist es Robert und Mariam gelungen, einen kleinen Bankkredit zu erhalten, der den Anschub zur Fertigstellung des zweiten Schulgebäudes gegeben hat.

Ebenso konnte die Kantine auf der Rückseite der Schule fertig gestellt werden. Hierfür danken wir abermals Johannes Wagners Mutter, die einen Spendenlauf in Rostock organisierte. Das darüber herein gespielte Geld hat diesen Bau finanziert.

Der große Raum des Gebäudes bietet zusätzlich die Möglichkeit, zukünftige Examen an der Schule abzunehmen. Somit können die jährlichen Kosten eingespart werden, die an andere Schulen zu entrichten waren, um unseren Schülern die Prüfungsabnahme zu ermöglichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor Ort

Im September bin ich nach Uganda geflogen, um mir ein Bild von der Schule zu machen. In den zehn Tagen habe ich intensive Gespräche mit den Lehrern, den Schülern, gesponserten Schülern und natürlich mit Robert und Mariam führen. Mir wurde schnell klar, dass sich die Schuladministration voll und ganz mit der VHSE identifiziert und die oft in Deutschland geschürten Sorgen nicht gerechtfertigt sind. Robert und Mariam initiieren neue Konzepte und Projekte und setzen alles daran, die VHSE über die Stadtgrenzen hinaus bekannt zu machen. So wurde aus einem über Jahre jährlich ausgetragenem Nachmittagsfußballturnier ein Fünftagesevent, welches zudem von unserer ehrgeizig trainierten Schulmannschaft gewonnen werden konnte.

In diesem Jahr ist ein von der VHSE ausgetragener Marathon geplant, der wiederum die Aufmerksamkeit auf unsere Schule lenken soll.

 

Ein städtisches Wasserversorgungsproblem und undichte Wassertanks, die unter dem Hauptgebäude Regenwasser auffangen und filtern sollen, stellt die VHSE vor Versorgungsproblemen. Daher ist eines der dringendsten Projekte die Bohrung eines Brunnens, der die Schule unabhängig vom anfälligen Wassernetz der Stadt macht und auf langer Sicht große Einsparungen bedeutet. Hierzu wurde ein entsprechender Ingenieur gefunden, der den Bau des Brunnens auf etwa 2.000 € beziffert. Wir nehmen hierfür gerne Spenden entgegen, die natürlich auch mit einer Spendenbescheinigung quittiert werden können. Bitte hierfür als Betreff “Brunnen” und die Adresse für die Ausstellung der Spanendbescheinigung angeben.

 

Gegenbesuch

Nach etlichen Anläufen einem Uganda den Besuch in Deutschland zu ermöglichen, konnte sich letztlich die Deutsche Botschaft in Kampala erweichen lassen, Isaac den Aufenthalt in Potsdam zu gestatten. Der ehemalige Schüler unserer VHSE leistet ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der NGO VENROB e.V.

Nach überwundenem Schock der Winterkälte in Deutschland, hat er sich unser neuer Mitbewohner mittlerweile sehr gut in Potsdam eingelebt und hofft nach der Ableistung des FÖJs im Sommer 2015 an einer Universität einen Ingenieurstudiengang belegen zu können.

“Hilfe für Schüler in Uganda”

Artikel, erschienen am 18. Juni 2014 auf der Internetpräsenz des 1. FC Köln

 

Üverall jitt et Fans vum FC Kölle – das dachte sich auch Schüler Daniel Lösch und bat die Stiftung 1. FC Köln um Mithilfe.

Er besucht derzeit die 11. Klasse des Ernst-Mach-Gymnasium in Hürth und belegt dort einen Biologie-Projektkurs. Der Schwerpunkt  liegt dabei auf nachhaltiger Arbeit und dem Klimawandel  in Entwicklungsländern. Als Daniel Lösch die Möglichkeit bekam, mit der Hilfsorganisation, „Schulverein Uganda e.V.“, nach Uganda zu fliegen,  wollte der Schüler nicht mit leeren Händen reisen. Das musste er auch nicht, denn die Stiftung 1. FC Köln unterstützte den Trip mit Sachspenden.

So hatte Daniel reichlich Geschenke des 1. FC Köln im Gepäck. Einen Monat lang besuchte er zwei Schulen und machte sich einen Eindruck vom afrikanischen Schulalltag. Erstes Ziel war die „Nursey and Primary School Entebbe“, hier wird sich vorrangig um jüngere Kinder gekümmert. „Dort haben wir das Schulteam mit einem Satz FC-Trikots und einem Ball ausgerüstet. Zusätzlich haben wir einige Fähnchen, des FC Kids Club verteilt. Was dazu führte, dass in wenigen Sekunden der ganze Schulhof mit überglücklichen kleinen Kindern überflutet war, die mit ihren FC-Fähnchen herumliefen“, so der Schüler.

Die zweite Station war die „Victorian High School Entebbe“. Für deren Fußball-Turnier spendete die Stiftung 1. FC Köln Fußbälle. Und auch der neue FC-Botschafter war zufrieden: „Die Kinder haben sich sehr über die Sachen gefreut und ich bin mir sicher, jetzt gibt es in Uganda ein paar mehr Anhänger des 1. FC Köln.“

 

Quelle: http://www.fc-koeln.de/news/