Corona-Schutzmasken für Uganda

Wer denkt, dass das Kontaktverbot uns hart trifft, sollte die Geschehnisse in Uganda verfolgen! Uns erreichen furchtbare Berichte aus der “Perle Afrikas”. Zwar sind die Zahlen von Covid-19-Fällen derzeit noch klein, doch finden bereits strikte Maßnahmen der Regierungen statt, die das Leben vor Ort dramatisch verschlechtern:
– der Transport ist zum Erliegen gekommen
– Lebensmittelpreise haben sich verdrei- bis vervierfacht
– Trinkwasser muss gekauft werden und ist wenig verfügbar
– Schutzmaßnahmen in den medizinischen Einrichtungen sind kaum verfügbar
– …

Das, was den Menschen in Uganda in den nächsten Wochen bevorsteht, erfüllt uns mit großer Sorge. Daher wollen wir handeln: Corona-Schutzmasken für Uganda!

 

Jeder Haushalt in Uganda muss über Schutzmasken verfügen, denn aufgrund der Familien- und Erwerbsstrukturen ist Social Distance oder Quarantäne in Uganda nicht möglich. Nur die flächendeckende Nutzung von Atemschutzmasken kann die Verbreitung des Corona-Virus‘ verlangsamen!
Derzeit gibt es keine Möglichkeit in Uganda an Atemschutzmasken zu kommen!

Unsere Schule ist seit dem 20.03. geschlossen. Warum nicht das Gebäude nutzen, um etwas Sinnvolles gegen das Virus und für die Community zu tun? Mit 200 € haben wir heute begonnen, in den Räumlichkeiten der Schule eine Nähwerkstatt einzurichten, um zusammen mit Freiwilligen die ersten 400 kostenfreien Atemschutzmasken für die Bewohner Entebbes und für medizinische Einrichtungen herzustellen.

We want you!!!

Keine Angst, es muss nicht selbst genäht werden ;)
Allerdings kann eine kleine Spende unseren ugandischen NäherInnen dabei helfen, die bevorstehende Ausbreitung des Corona-Virus‘ einzudämmen. Mit dem Geld besorgen wir Nähmaschinen, Stoffe und Vlies vor Ort.

Die Entwicklungen werden hier dokumentiert. Als gemeinnütziger Verein können wir Spendenquittungen ausstellen, die direkt steuerlich geltend gemacht werden kann.


SCHULVEREIN UGANDA e.V.
OstseeSparkasse Rostock
DE19 1305 0000 0200 0549 45
Verwendung: Sewing Army Entebbe

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