Freiwilligenblog Februar 2013

Die Schule hat wieder angefangen und alle haben sich im Laufe des Februars wieder intensiv mit der eigenen Einrichtung befasst und seine eigenen Projekte angetrieben.

Der Februar, war außerdem der Monat, der großen Besuche. Viele von uns, erwarteten Familie, Partner oder Freunde. Jeder von uns hat es wohl genossen, die Lieben aus der Heimat in Entebbe und, durch kleinere Reisen auch in Teilen von Uganda, rumzuführen. Das Feedback unserer Besucher war durchweg positiv ein weiterer Beweis, dass sich eine Reise in die „Perle Afrikas“ lohnt.

 

Elias (Welfare School):

Der Beginn meiner Schule hielt einige Ueberraschungen fuer mich bereit. So erschienen in der ersten Woche nur eine Hand voll Kinder. Auch in den folgenden Tagen kamen nur wenige Schueler hinzu und meine Klasse bestand nun statt 12 aus nur 4 Kindern. 4 taubstummen Kindern. Also lernte ich schnell einige Gebaerden, die Zahlen, Buchstaben und einige oft benutzte Dinge. Es ist eine erstaunliche Erfahrung ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen, etwas beibringen zu koennen. Es ist ein sehr leiser Unterricht, der mir jeden Tag aufs Neue unglaublich Freude bereitet.

 

Lene (Hilgard Nursery and Primary School):

Der Februar war für mich der Monat der Besuche. Das Malayaka House freute sich einmal wieder über den Besuch von Walther Pietsch, der auch Ansprechpartner für alle deutschen Volontäre ist, die gerne im Malayaka House arbeiten würden. Neben Walther waren auch meine Elternzu Gast in Uganda.
Eine spannende Zeit für mich und meine Eltern. Ich führte sie in Entebbe herum, lies sie an meinem Unterricht teil haben, reiste etwas mit ihnen und zeigte ihnen im Allgemeinen wie so mein Leben hier in Entebbe ist. Ein schöner Monat, der mal so ganz anders als Vorherige.

 

Henrike (EWAD):

Die anderen 9 Voluntäre starteten im Februar wieder voll durch, denn das neue Schuljahr hat angefangen. Für mich hieß es allerdings mitte Februar endlich mal 10 Tage Urlaub, ich erwartete nämlich Besuch aus Deutschland. Meine Mutter und meine Tante waren auf dem Weg nach Uganda. Wir hatten eine tolle Zeit, und auch ich war zum ersten Mal außerhalb von Entebbe zum Spaß unterwegs, und nicht immer nur zum arbeiten. Aufgrund der kurzen Zeit, die sie hier blieben konnten wir natürlich nicht die große Safari antreten, sondern erkundschafteten alle schönen Ecken von Entebbe und Kampala. Als ich an meinem ersten Arbeitstag wieder zurück ins Büro kam, hieß es auch gleich „Sachen packen, ab nach Busia!“ Und damit war ich mal wieder unterwegs zu unserem Goldminen Projekt im Osten Ugandas. Dort angekommen hatten wir erstmal Schwierigkeiten ein Hotelzimmer zu bekommen, die Präsidentschaftswahlen in Kenia standen bevor und viele Kenianer hatten es nach den Unruhen im Zuge der Wahlen 2007 vorgezogen diesmal direkt einen kleinen Kurzurlaub anzutreten. Wir sind nun nach diesem Fieldtrip endlich fertig mit unseren Nachforschungen zu den Lebensumständen der Minenarbeiter, jetzt können die Trainings losgehen. Ich bin gespannt !

 

Lena (Queens Nursery and Primary School):

Im Febraur ging die Schule endlich wieder los. Mit neuen Stundenpläne gewappnet, konnten Jakob und ich uns nun auf einen besseren Sportunterricht freuen, da wir die Schüler von nun an einzelnd und getrennt unterrichten. Wir haben also die Klassen untereinander aufgeteilt und ich freu mich nun mit P.2, P.4 und P.6 arbeiten zu können. Auch der Kunstunterricht findet diesen Term wieder seinen Platz. Ich plane diesen Term ein kleines Federmäppchen zu nähen, mit 40 Kindern eine kleine Herausforderung, die ich gerne annehme.

 

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