Die neue Generation von Freiwilligen ist im Einsatz!


von Lena Kuske:

Nun ist auch die 5. Freiwilligengeneration im Rahmen des Weltswärtsfreiwilligendienstes in Entebbe und Umgebeung unterwegs und uns allen geht es hier gut. Wir sind gesund und motiviert die Arbeit des Schulvereins voranzutreiben.Ein kleiner Einblick in die Arbeit jedes einzelnen:

Lorenz (Victorian High School):

Also meine Arbeitsbereich beschränkt sich zur Zeit nur auf die German Secondary School Uganda. Andere Aktivitäten und Projekte stelle ich erst einmal hinten an. An der Schule helfe ich mit Saskia bzw. Amelie zusammen im Deutsch-Unterricht in der Senior 1 und der Senior 2. Außerdem haben wir zwei mal die Woche “club time” und während dieser Zeit trainiere ich die Schulmannschaft der GSSU, das hat jetzt ein wenig gedauert, bis es geordnet war und bis ich herausgefunden habe, wer wirkliches Interesse an Fußball hat, aber jetzt klappt das besser. Weiter bin ich noch handwerklich am Schulgebäude aktiv. Vor allem die Wände machen uns zu schaffen, da sie nicht gegen Feuchtigkeit geschützt sind und wir deshalb nicht beginnen können, die zukünftigen Büros der Schule bzw. des EICs, die sich noch im Rohbau-Zustand befinden, herzurichten.

Saskia (Victorian High School):

Unsere erste zeit in uganda ht sich hauptsächlich darum gedreht, anzukommen und sich einzuleben.Mein Arbeitsplatz ist die Victorian High School Uganda, an der ich beim Deutschunterricht mithelfe und Mittwochs und Freitags, den Volleyballclub anbiete. Die Schüler sind super nett und haben uns den Start hier echt erleichtert. Der Unterricht läuft dadurch sehr gut bisher.Um ein Volleyballfeld zu erstellen, hatten wir zwei Metallstangen gekauft, die wir heute einbetonieren.

Mara (European Information Center):

Am EIC haben wir erstmal einen Plan entwickelt, um eine Struktur zu haben und gleichzeitig unsere Ziele und Programmpunkte herauszuarbeiten. Wir werden Sprachkurse, das Tournament im nächsten Jahr, das Democracy on Tour Projekt und Vorträge organisieren. Ich habe am 17.Oktober angefangen einen „Deutschsprachkurs für Anfänger“ an der Victorian Highschool zu organisieren. Außerdem haben wir (Mara und Amélie) einen „Brieffreundschaften-Club“ aufgebaut und sind dabei, für jeden Interessenten an der Victorian Highschool einen deutschen Brieffreund/in zu finden. Ich engagiere mich auch im International Culture Cooperation, ein Club, welcher von den Schülern ins Leben gerufen wurde. Dafür suche ich gerade internationale Kontakte und unterstütze die Schüler/innen bei der Organisation. Die Theatergruppe versuche ich durch eine leitende Hand zu unterstützen, allerdings haben wir bis jetzt noch keinen festen Tag , da viele Angebote parallel laufen, ist es manchmal etwas schwierig. Ebenso kümmere ich mich um die Sponsored Students und darum, dass die Briefe an die Sponsoren gelangen.

Henrike (EWAD und Early Learning School):

Ich arbeite zur Zeit in der NGO Environmental Women in Action for Development und durfte schon zwei mal “beruflich” in den Westen Ugandas, nach Rukungiri, reisen. Dort unterstützt die NGO alleinerziehende Mütter, Waisen und gefährdete Kinder um zu einer verbesserten Lebenssituation beizutragen. Die Arbeit ist total interessant und ich lerne viel. Des Weiteren arbeite ich in der Early Learning Primary School als Deutschlehrerin, die Kinder dort sind zum Großteil Waisen oder Kinder von Gefängnisinsassinnen. Aufgrund dieser Umstände brauchen die Kinder viel Aufmerksamkeit, trotzdem sind sie absolut lernwillig und haben Spaß am deutschlernen. Entebbe gefällt mir gut, meine Gastfamilie ist toll, ich kann nicht klagen :)

Lene (Hilgard Primary and Nursery School):

Ich arbeite ich der Hilgard Primary School, wo ich neben Kunst und Computerstunden auch im Deutschunterricht helfe. Die Kinder sind sind lernwillig und zumeist auch konzentriert, weshalb einem das Unterrichten auch wirklich Freude bereitet.In Entebbe finde ich mich nun schon super zurecht und habe auch schon so meine Lieblingsorte für mich entdeckt. Bisher war ich erst einmal in Kampala, was aber eine tolle Erfahrung war und mich, trotz des ganzen Trubels da und dem übermäßigen Verkehr auf den Straßen, begeistert hat! Unbedingt wieder!

Albert (Hilgard Primary and Nursery School):

Ich arbeite zusammen mit Marleen an der Hilgard Primary School und arbeite in den Bereichen Sport, Deutsch und Computer. An der Victorian High School arbeite ich zusammen mit dem Writers’ Club, für den Amelie und ich schon erreicht haben, dass die Wise Guys ein Vorwort für die Schülerzeitung geschrieben haben. Außerdem hebe ich mit einigen anderen Freiwilligen einen Graben um die Schule aus, damit wir den unteren Teil der Mauer mit Folie wasserdicht machen und sodas Gebäude vor eindringendem Regewasser schützen können.

Jakob (Queens Primary and Nursery School):

Hauptsaechlich unterrichte ich an der Queens Primary School. Neben den Musik-, Kunst- und Sportstunden gibt es fuer naechstes Schuljahr hoffentlich ein verbessertes Sportfeld und Laptops. Gemeinsam mit der Hilgard wird es Computerstunden geben und ebenfalls wird an der Hilgard Ende November der erste Bandauftritt stattfinden. Ueber die baldige Partnerinstitution Huyslinci gebe ich Klarinettenunterricht und darf gemeinsam mit Albert Fieldwork auf den Inseln in armen Doerfern machen.

Lena (Queens Primary and Nursery School):

An der Queens Primary and Nursery school sind Jakob und ich sehr herzlich willkommen geheißen worden und arbeiten mit verschiedene Klassen in Sport, Arts and Crafts  und Musik. Ich habe nun auch mein Brieffreundschaftsprojekt mit der Primary 6 begonnen, welches mit reger begeisterung von den Schülern angenommen wurden. Außerdem haben wir das „Sportfeld“ in Angriff genommen, welches nun nach den ferien in neuem Glanz erscheinen soll. Mir gefällt die Arbeit an der Schule sehr gut und ich hoffe auf weitere schöne Stunden mit meinen Schülern

Elias (Welfare School):

Die Children Welfare School – eine Schule für behinderte Kinder – ist die Einrichtung, in der ich arbeite. Mein Tag von 8:00 bis manchmal 16:00 Uhr besteht daraus in P3 der Lehrerin zu assistieren und im Unterricht zu helfen. Allerdings suche ich mir oft Arbeit außerhalb des Klassenraumes, denn da gibt es viel zu tun. Als erstes baute ich eine ordentliche Wäscheleine und begann all die kaputten Spielgeräte zu reparieren. Und als nächstes werde ich mich mit den Kindern um die farbliche Gestaltung der Schule kümmern…Das einzige Problem: Ich lasse unglaublich viel Zeit dort und verpasste so manchmal den Anschluss zu den Projekten der anderen.

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